gesprochen von Alan Oppenheimer (im Englischen)

Der Glücksdrache Fuchur rettet Atréju aus den Sümpfen der Traurigkeit und vor dem Gmork. Nebenbei schafft er ihn die ganzen 10.000 Meilen (nein nur 9.879 ...) zum Südlichen Orakel, wo sich ein lustiger Dialog zwischen beiden entwickelt. Nachdem Atréju seine weiteren Aufgaben erhalten hat, nämlich ein Menschenkind zu suchen, das der Kindlichen Kaiserin einen neuen Namen gibt, macht er sich auf Fuchur reitend auf die Suche. Fuchur vertraut bei dieser Suche voll auf sein Glück und seine Schnelligkeit, was ihn aber nur schnell passiert, ist ein Treffen mit dem Nichts. Hier verliert er den jungen Krieger und dieser sein Auryn. Fuchur beweist seine grenzenlose Treue zu seinem neuen Freund durch die Suche nach dem Auryn und die Rettung Atréju aus der Spukstadt, die schon vom Nichts eingeschlossen ist. Er baut den enttäuschten Atréju moralisch wieder auf und bringt ihn von Auryn geleitet zum Elfenbeinturm der Kindlichen Kaiserin.
Am Schluß des Films darf dann auch Bastian mal fliegen und Fuchur hilft bei der Strafexpedition ins Menschenreich.


In der Buchversion ist das freundschaftliche Verhältnis zwischen Fuchur und Atréju wesentlich ausgeglichener. Fuchur wird durch Glück von Atréju aus dem Netz der Viele Ygramul gerettet und revangiert sich als er Atréju aus den Fängen des toten Gmork in der Spukstadt befreit. So bleiben beide auch im zweiten Teil des Buches beste Freunde, auch wenn dort Atréju wieder Artax reitet und Bastian Fuchur per Wunsch übernimmt. In seinem Größenwahn verstößt Bastian den treuen Fuchur wieder, worauf dieser zusammen mit Atréju alles versucht, Bastian zu retten, was letztendlich auch glückt.

Fuchur spielt die Rolle des immertreuen, unverzagten, stets gut gelaunten Freundes. Ihm gelingt es, jedermann glücklich zu machen. Und ist er nicht auch niedlich, der Glücksdackel? Solche Freunde sind es, die das Leben und natürlich auch die Unendliche Geschichte lohnend machen.